Termine
7. April 2017, 19:30 - 7. April 2017, 22:30: TH im VU-Einsatz
21. April 2017, 19:30 - 21. April 2017, 22:30: Löschtaktik Gebäudebrand
5. Mai 2017, 19:30 - 5. Mai 2017, 22:30: Maigang
19. Mai 2017, 19:30 - 19. Mai 2017, 22:30: Einsatzübung Wohnungsbrand

Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz des Löschzug Holsterhausen!

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Dorsten geben. Wir informieren über aktuelle Einsätze und Geschehnisse und stellen unseren Fuhrpark und die Ausrüstung vor.

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich an uns!

Ihr Löschzug Holsterhausen

Die letzten Einsätze
20. März 2017, 11:17: Löschzug / BMA (Dorsten-Holsterhausen, Pliesterbecker Straße)
16. März 2017, 14:25: Funkführung / BMA (Dorsten-Feldmark, Kirchhellener Allee)
27. Februar 2017, 09:38: Löschzug / VU klemmt 2 (Dorsten-Östrich, Königsberger Allee)
25. Februar 2017, 06:51: Funkführung / BMA allgemein (Dorsten-Altstadt, Westwall)
15. Februar 2017, 15:12: Löschzug / Wohnungsbrand (Dorsten-Holsterhausen, Apostelstiege)
6. Februar 2017, 17:51: Löschzug / Heimrauchmelder (Dorsten-Holsterhausen, An der Vogelstange)

Praktische Ausbildung: Verkehrsunfall

Carsten Schumann
Am 4. März 2017, 19:31
In Unsere Tätigkeiten 2017

Neben der Brandbekämpfung ist eine wesentliche Aufgabe der Feuerwehr die technische Hilfeleistung und das Retten von verletzten Personen. Bei Verkehrsunfällen unterstützen wir daher häufig den Rettungsdienst bei der Befreiung und Rettung von verletzten Personen. Denn Häufig sind die Fahrzeuge nach einem Unfall derart deformiert, dass sich Türen nicht mehr öffnen lassen. Die Aufgabe der Feuerwehr besteht neben der Sicherstellung des Brandschutzes an der Einsatzstelle auch darin, Zugänge für den Rettungsdienst zu schaffen und die Rettung des Patienten aus dem verunfallten Fahrzeug zu ermöglichen. Nachdem bei unserem Übungsabend am 17. Februar die Patientengerechte Rettung in der Theorie im Vordergrund stand, lag der Schwerpunkt an diesem Übungsabend bei den praktischen Tätigkeiten.

Hierzu hatte uns die Firma Krampe aus Dorsten-Holsterhausen mehrere Unfallfahrzeuge zur Verfügung gestellt. So konnten mehrere Unfallsituationen gestellt werden und mögliche Schnittechniken mit Rettungsschere und Spreizer erprobt werden. Auch ein direkter Vergleich zwischen unseren akkubetriebenen Rettungsgeräten und den Rettungsgeräten mit externem Hydraulikanschluss war möglich.

Parallel dazu konnten weitere Kameraden Erfahrung mit der Technik unseres ELW sammeln. Schwerpunkte waren diesmal die Einsatzdokumentation und das Erfragen von Rettungsdatenblättern bei der Kreisleitstelle anhand des Kennzeichens.

Zum Abschluss wurden wir noch von der Firma Krampe zum Grillen eingeladen und konnten in gemütlicher Runde die Ergebnisse des Übungsabends untereinander austauschen.

Jährliche Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger

Lukas Bartoszak
Am 20. Januar 2017
In Unsere Tätigkeiten 2017

Dem Einsatz von Atemschutzgeräten kommt bei der Feuerwehr eine besondere Bedeutung zu. Mit Pressluftatmern, die die Träger von der Umluft unabhängig machen, schützen sich die Einsatzkräfte vor Sauerstoffmangel oder dem Einatmen gesundheitsschädlicher Stoffe, die insbesondere bei jeglicher Art von Brandereignissen entstehen.

In einem zweiwöchigen Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger erlangen die Einsatzkräfte im Rahmen der Grundausbildung die Fähigkeit, das Gerät auch in möglichst extremen Situation zu beherrschen. Neben der psychischen Belastbarkeit (richtiges Verhalten bei Lärm, plötzlich auftretenden unvorhersehbaren Ereignissen und Fehlern an Geräten) hat die körperliche Verfassung des Trägers einen hohen Stellenwert.

Allein durch die grundlegende Ausrüstung im Atemschutzeinsatz (persönliche Schutzausrüstung inklusive Überbekleidung und Atemschutzgerät) hat der Feuerwehrangehörige ein Gewichtszusatz von etwa 20-25 Kilogramm. Hinzu kommen Brechwerkzeuge, Schlauchleitungen, Strahlrohre, Rauchvorhang, Feuerwehrleine und zusätzliches Material, das für die Erfüllung des Einsatzauftrages erforderlich ist. Mit dieser hohen zusätzlichen Gewichtslast auf den Körper sind dann noch Treppen in höhere Etagen zu besteigen, Löscharbeiten durchzuführen und womöglich bewusstlose Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten. So ist es selbstverständlich, dass jede Einsatzkraft unter Atemschutz gesundheitlich fit und belastbar ist. Die körperliche Belastbarkeit wird bei Trägern zwischen 18 und 50 Jahren alle drei Jahre und ab 50 Jahren jährlich nach dem Grundsatz G 26.3 (Tragen von schwerem Atemschutz) von einem Arbeitsmediziner festgestellt.

Die Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 7 regelt den Umgang mit Atemschutz im Einsatz, der Ausbildung und Übung. Sie fordert eine jährlich absolvierte Belastungsübung in einer Atemschutzübungsanlage, eine Einsatzübung innerhalb einer taktischen Einheit sowie Unterweisungen über den Atemschutz.

Um dieser Pflicht nachzukommen, ist es für den Löschzug Holsterhausen mittlerweile Tradition, in den ersten Monaten des Jahres die geforderte Belastungsübung in der Atemschutzübungsstrecke des Kreises Recklinghausen in der Feuerwache Marl zu durchlaufen. Seit geraumer Zeit ist die Strecke elektronisch gesteuert und überwacht, sodass die zu erbringenden Belastungswerte an den Träger persönlich angepasst sind. In drei Terminen werden nun alle aktiven Atemschutzgeräteträger auf die physische Belastbarkeit geprüft. Bestandteile dieser Übung sind das Besteigen einer Endlosleiter, Fahrradergometer und Laufband sowie eine Kriechstrecke auf zwei Ebenen (Gitterkäfig) mit verschiedenen Hindernissen, wie Schiebetüren, engen Röhren oder Schrägen.

Alle Teilnehmer des Löschzug Holsterhausen konnten die Belastungsübung meistern und sind nun wieder für ein Jahr atemschutztauglich.


Letzte Aktualisierung: 26. Februar 2017